Empirische Vertragsdaten
Die SNOW-Auswertung untersucht 1.000 reale Lebens- und Rentenversicherungsverträge. Sie liefert die quantitative Grundlage für Fragen zu Rendite, Kaufkraft, Kostenwirkungen sowie Unterschieden zwischen Vertragsarten.
Die LAIV-Studie führt unterschiedliche Daten- und Erkenntnisquellen zusammen: 1.000 ausgewertete reale Versicherungsverträge, dokumentierte Praxisfälle, aktuelle Rechtsprechung sowie weitere wissenschaftliche und historische Vergleichsdaten.
Unser Ziel ist nicht, einzelne Quellen nachzuerzählen, sondern Gemeinsamkeiten, Unterschiede und wiederkehrende Muster sichtbar zu machen – und verständlich zu erklären, was sie für Verbraucher bedeuten können.
Unterschiedliche Quellen beantworten unterschiedliche Fragen. LAIV führt sie deshalb getrennt, transparent und mit ihren jeweiligen Grenzen zusammen.
Die SNOW-Auswertung untersucht 1.000 reale Lebens- und Rentenversicherungsverträge. Sie liefert die quantitative Grundlage für Fragen zu Rendite, Kaufkraft, Kostenwirkungen sowie Unterschieden zwischen Vertragsarten.
Aus dem von Auxinum freigegebenen Praxisdatensatz stehen über 100 aufbereitete Fälle zur Verfügung. Sie zeigen konkrete Bearbeitungswege und wirtschaftliche Ergebnisse, etwa bei Nachberechnung, Widerspruch oder weiterer Durchsetzung.
BGH-, OLG-, LG- und – soweit einschlägig – europäische Entscheidungen werden getrennt von den wirtschaftlichen Daten ausgewertet. Sie zeigen, welche rechtlichen Fragen gerichtlich geklärt, bestätigt oder weiterentwickelt wurden.
Ergänzend betrachtet LAIV wissenschaftliche Veröffentlichungen und ältere Untersuchungen. Sie dienen nicht als Beweis für den Markt 2026, sondern als Vergleichsebene: Welche früher beschriebenen strukturellen Probleme lassen sich in aktuellen Vertrags- und Praxisdaten wiederfinden – und welche nicht?
Zur Studienperspektive kommt eine eigene Praxisfallsammlung mit Zahlen, Bearbeitungswegen und anonymisierten Belegen.
Wählen Sie ein Thema aus. Jedes Kapitel erhält eine eigene verständliche Seite mit 30-Sekunden-Erklärung, laienverständlicher Aufarbeitung, Kurzvideo und – sobald fertiggestellt – dem Zugang zur fachlichen Studienfassung.
Warum diese Untersuchung entstanden ist und welche Fragen sie beantworten soll.
Wie sich Lebensversicherung und private Altersvorsorge strukturell entwickelt haben.
Welche wirtschaftlichen Ergebnisse sichtbar werden – und warum nominales Plus und reale Kaufkraft nicht dasselbe sind.
Wie Beitrag, Kosten, Risikoanteile und Kapitalbildung zusammenwirken.
Was über viele Jahre mit einem Vertrag passieren kann – einschließlich Änderungen und vorzeitigem Ende.
Welche Unterschiede sichtbar werden, wenn Absicherung und Vermögensaufbau separat betrachtet werden.
Was in der Rentenphase wichtig wird und welche Veränderungen im Markt relevant sein können.
Welche Fördermechanismen es gibt und wie sie in die Gesamtbetrachtung einzuordnen sind.
Welche Unsicherheiten bei sehr langen Vertragszeiträumen eine Rolle spielen können.
Welche steuerlichen und abrechnungstechnischen Fragen bei Auszahlung und Abwicklung entstehen können.
Welche fachlichen Prüfpunkte bei laufenden oder bereits bearbeiteten Verträgen relevant sein können.
Welche Möglichkeiten je nach Vertragssituation geprüft werden können – ohne pauschale Einheitslösung.
Klassisch und fondsgebunden unterscheiden sich innerhalb der Stichprobe.
Die zeitbezogene Betrachtung fällt in beiden Gruppen leicht negativ aus.
Bei der inflationsbereinigten Betrachtung ergibt sich ein anderes Bild.
Auch hier zeigen die Gruppen unterschiedliche Werte.
Zwischen der Entwicklung einer zugrunde liegenden Kapitalanlage und dem wirtschaftlichen Ergebnis des Versicherungsvertrags liegen unter anderem Beitragsaufteilung, Kosten und weitere Mechanismen des Versicherungskonstrukts. Entscheidend ist daher der konkrete Vertrag – nicht nur das Produktetikett.
Ein anonymisiert freigegebenes SNOW-Gutachten zeigt beispielhaft, wie deutlich ein bereits ausgezahlter Rückkaufswert und eine weitergehende gutachterliche Berechnung auseinanderliegen können.
Die Verbraucheransicht bleibt bewusst kompakt. Methodik, Berechnungswege, Quellen und Einschränkungen werden separat dokumentiert.
Wir unterscheiden zwischen der SNOW-Auswertung, weiteren Quellen und eigenen LAIV-Einordnungen.
Ergebnisse einer Stichprobe werden nicht automatisch auf jeden Vertrag oder den gesamten Markt übertragen.
Wer tiefer einsteigen möchte, soll Quellen, Berechnungswege und fachliche Grenzen nachvollziehen können.
Bruttoertrag, IRR, nominale Entwicklung und reale Kaufkraft beantworten unterschiedliche Fragen. Deshalb sollte keine einzelne Kennzahl als Gesamturteil verwendet werden.
Die Studie untersucht Muster innerhalb einer Stichprobe. Eine individuelle Vorprüfung oder ein Gutachten betrachtet den konkreten Vertrag mit seinen eigenen Zahlungsströmen, Daten und Berechnungsgrundlagen.
Je nach Vertrag, Laufzeit, Abrechnung und Bearbeitungsstand können unterschiedliche Prüfpunkte relevant sein.